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Tschüss, byebye (wie Prinz P sagen würde)

Es ist also define, unsere Tage in der Türkei sind gezählt, das Lotterleben hat ein Ende, der Raum für Langeweile wird schrumpfen, ... Im April kommen wir zurück nach Deutschland. Ich weiß jetzt schon, dass ich mich manches mal in die Türkei zurückwünschen werde. Nicht nur wegen der weniger Arbeit, die mir hier die Putzfrau abgenommen hat, die ja unsere gute Seele ist, die öfter länger bleibt um mit den Kindern zu spielen und die dem Großen entweder eine Simit mitbringt oder einen Kuchen backt. Der Servicebus, der mir den großen mittleriweile aus dem Kindergarten vor die Türe liefert (damit ich mit zwei Kindern nicht bei jeder Sinnflut nass werde zu Fuß). die Wochenenden, die wir uns völlig frei gestalten können, ohne auf Pflichtveranstaltungen Rücksicht nehmen zu müssen - auch wenn diese ja oft Spaß machen. Ich bin mir auch klar darüber, dass ich die Fahrradfahrer und Jogger im Park gegenüber von unserem Haus noch einige male verlfüchen werde, man muss doch erheblich mehr ein Auge auf die Kids haben als hier. Ich denke die Straßenhunde in der Türkei sind ungefährlicher für meine Zwerge, als die Sportler in unseren Deutschen Parks : - ) Andererseits gibt es auch einige Dinge, die hier manchmal nur schwer zu ertragen sind: wenn ein Kind mault, dann wird noch extra Gewärch ge3macht, nochmal ne Schippe auf die soweiso schon wahnsinnige Lautstärke drauf, weil das Kind sich bestimmt nur langweilt - naaaaaain, dass es Babys gibt, dies lieber ruhiger haben, ach was! Und dann ist uner kleiner ja gerade dabei mit Brei anzufangen. Was heißt anfangen, der ist gerade mal fünf monate, aber wenn er gleichzeitig mit dem Großen am Tisch sitzt, dann futtert der eine Megaportion an Karottenkartoffelbrei, das ist der Wahnsinn. Ach, da kann mn doch dann gleich alles reinstopfen, Brot, Tomate, Kuchenkrüme, wo ist das problem bei Zucker oder Milchprodukten, whaaaaaa! jaaaa, es gibt Sachen, die können einen stressen, die werde ich weniger vermissen... Ich räume in Geanken schon meine Schupfächer ein, Ordnungsfreak wie ich bin, meine Küche richte ich ein, meine Ordner, da sortiere ich bereits Papiere... Und auch wenn meine Tage anstrengender werden, weil ich länger und öfter mit den beiden Rabauken alleine bin, wird es für meine eine Win-Situation. Denn irgendwo muss jeder Mensch seine Kraft hernehmen für die anstrengenden Tage. Und kommunikativer Mensch wie ich bin, war es für mich die eineinhalb Jahre hier nicht die leichteste Übung, die meiste Zeit nur mit meinen Kindern und Abends wenige Stunden mit meinem Mann zu verbringen (dem meine emotionale Seite heute noch absolut unerklärlich ist). Ich brauch den Austausch mit Freunden und zwar kein oberflächliches Geplänkel, sondern wahre Worte. Und auch wenn ich hier viele gute Freunde habe, so ist es doch kein Vergleich zu denen, auf die ich mich in der Heimat sehr freue, auch wenn es nur einmal im Monat zusammenkommt. So, und jetzt gehe ich mit meiner Nachbarin frühstücken : - )
27.3.15 08:40
 


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